Investitionsgegenstand
Direktinvestment in Waldflächen zur Produktion wertvoller Nutzhölzer und/oder der Erzeugung von Biomasse zur Energiegewinnung. Wir bieten hierzu zwei Konzepte an: den Mischwald und den Energiewald.
Mischwald, die beste "Grünanlage"
Die Vielfältigkeit verschiedener Baumsorten macht einen Großteil des Erfolges aus, sowohl in wirtschaftlicher als auch in ökologischer Hinsicht. Wir pflanzen in einer Mischwaldform sowohl schnell wachsende Laub- und Nadelhölzer als auch heimische Werthölzer an. Sorten mit hohen Zuwachsraten und hoher Holzqualität kommen zum Einsatz, darunter Eukalyptus-Laubhölzer der Arten Grandis, Robusta, Camaldulensis und Citiriodora sowie Kiefern-Nadelhölzer der Arten Elliotti und Taeda.
Zusätzlich werden heimische Werthölzer mit hohem Marktwert angepflanzt, hier kommen hauptsächlich neun verschiedene heimische Baumarten zum Einsatz: Yvyra Pyta Peltophorum dubium), Cancharana (Cabralea Canjerana), Cedro (Cedrela Fissilis), Laurel (Nectandra Lanceolata), Lapacho (Tabebuia Spp.), Guatambu (Balfourodendron Riedelianum), Guajayvi (Patagonula americana), Timbo (Enterolobium contortisiliquum) und Peterevy (Cordia trichotoma).
Mehr zu den einzelnen Holzarten...
Das Mischwaldkonzept bietet folgende Vorteile:
• Schnelle Mittelrückflüsse durch schnell wachsende Hölzer
• Breiter Markt für Industrie- und Nutzhölzer
• Hohe Erlöse durch breite Angebotspalette
• Ökologisch wertvoller Mischwald
• Erhöhung der Artenvielfalt
• Vermeidung von Problemen, wie sie bei Monokulturen oft entstehen
(Schädlings- und Krankheitsbefall, ökologische Verödung – „grüne Wüste“, Abhängigkeit vom Marktpreis einer Baumart)
Energiewald - kurze Laufzeit, schnelle Rendite
Das Energiewaldkonzept wurde 2009 in unser das Produktportfolio aufgenommen. Die Anpflanzungen von Energiewald dienen ausschließlich der Erzeugung von Biomasse in Form von Hackschnitzeln. Die Ernte, Verarbeitung und der Transport werden direkt vor Ort vom Forstbetrieb der Felber Forestal SA durchgeführt. Die Lieferung der Hackschnitzel erfolgt ausschließlich an die örtliche Industrie. Paraguay erzeugt viele Agrarprodukte für den Export, der Energiebedarf ist immens. Es fehlt im Land an Kohle und Öl, deshalb bedient man sich der Energiegewinnung aus Holz. Diese Situation führt jedoch häufig dazu, dass die letzten bestehenden Naturwälder geplündert werden. Um diese Waldflächen zu schützen, erzeugen wird daher gezielt die Biomasse Holz, die im sonnenreichen, heißfeuchten Klima Paraguays hervorragend gedeiht. Das angebotene Beteiligungsmodell sieht ein Pacht- und Bewirtschaftungsabkommen über einen Zeitraum von 10 Jahren vor. Da die Energiewaldpflanzungen in Zyklen von nur fünf Jahren erntereif sind, schließt diese Periode zwei komplette Ernten ein. Das bedeutet eine für Waldinvestitionen vergleichsweise kurze Kapitalbindung und Mittelrückflüsse schon nach 5 Jahren. Ökologischer Aspekt: Neben dem Schutz der letzten Primärwälder ist die Energiegewinnung aus Holz klimaneutral, die CO2-Bilanz ist Null.
Das Energiewaldkonzept bietet folgende Vorteile:
• Kurze Kapitalbindung – Mittelrückflüsse schon nach 5 Jahren
• Kurze Gesamtlaufzeit von nur 10 Jahren
• Fossile Brennstoffe werden knapper und teurer
• Der Bedarf an Bioenergie ist in Paraguay sehr groß
• Energiegewinnung aus Holz ist klimaneutral – die CO2-Bilanz ist Null
• Schutz der letzten Primärwälder
Art der Beteiligung
Direktbeteiligung durch Kauf oder Pacht von Aufforstungsflächen in Verbindung mit einem Bewirtschaftungsabkommen
Mindest-Investition
Pacht von Kleinflächen ab 1.625 Euro (0,25 Hektar Waldfläche).
Kauf von Waldflächen ab 35.000 Euro (5 Hektar Waldfläche).
Rendite
Ziel ist die durchschnittliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals in Höhe von 10% (IRR = Internal Rate of Return). Zusätzliche Erträge möglich durch Steigerung des Bodenpreises und Handel mit CO2-Zertifikaten. Wie setzt sich die Rendite zusammen?
Natürliches Wachstum
Wald ist der einzige Rohstoff, der sich von alleine vermehrt. Je länger der Wald steht, umso mehr nimmt der Holzbestand quantitativ und qualitativ zu: Der Erlöspreis steigt im Laufe der Jahre überproportional an, da längere und dickere Stämme vielseitigere Verwendungsmöglichkeiten bieten und auch die Qualität des Holzes zunimmt. Essentiell ist dabei außerdem die Überwachung und Bewirtschaftung durch ein professionelles Forstmanagement.
Positive Holzpreisentwicklung
Die Aussichten für die lokale Vermarktung des Holzes sind denkbar gut. Der rücksichtslose Raubbau an den natürlichen Wäldern des Landes hat zu einer Reduzierung der Waldfläche von einst 80% der Landesfläche auf unter 10% geführt. Die verbliebenen Waldflächen sind entweder schwer erreichbar, bestehen nicht aus Baumarten, die kommerziell genutzt werden können oder sind durch strenge staatliche Vorschriften geschützt (Nationalparks). Diese Entwicklung hat zu einer extremen Holzverknappung in Paraguay geführt. Auf der anderen Seite ist die Nachfrage für die Bau- und Möbelindustrie stetig gestiegen, die bisherige kontrollierte Aufforstung von staatlicher Seite ist nicht ausreichend. Der von uns prognostizierte durchschnittliche, inflationsbereinigte Anstieg des Holzpreises von 2% pro Jahr ist unter diesem Gesichtspunkt noch vorsichtig kalkuliert.
Wertsteigerung der Grundstücke
Aufgewertet durch Aufforstung und den Ausbau der Infrastruktur erreichen wir stetig eine Wertsteigerung der Grundstücke. Hierzu tragen aber auch die derzeit steigenden Bodenpreise in Paraguay bei. Grund dafür ist die stark steigende Bevölkerungszahl in den Schwellenländern und der damit verbundenen höheren Flächenbedarf zur Nahrungsmittelproduktion. Um die Rentabilität der künftigen Grundstücksinvestitionen trotz steigender Bodenpreise gleichbleibend hoch zu halten, wird die Bodenqualität verstärkt an Bedeutung gewinnen. Erfolgsfaktoren wie der Nährstoffgehalt oder Abflussmöglichkeiten zur Vermeidung von Staunässe führen vor allem bei Forstanlagen zu höheren Ernteerträgen. Bei der Auswahl der begehrten Ländereien ist somit ein eigenes Forstmanagement vor Ort von großem Vorteil.
Zusatzerlöse
Zusätzliche Erlöse sind wahrscheinlich, insbesondere durch den Handel mit Emissionszertifikaten. Denn Aufforstungsflächen binden dauerhaft große Mengen des Treibhausgases CO2. Kleinere Erlösmengen sind denkbar durch Nebenprodukte des Waldes wie zum Beispiel Samenverkauf und medizinische Heilpflanzen.
Erlöse
Holzverkauf auf dem lokalen und regionalen Markt. Besteht hier keine Nachfrage, kann das Holz auch auf dem internationalen Holzmarkt verkauft werden.
Ausschüttung
Je nach Investitionskonzept Wertholz/Energieholz in den Jahren 5, 7, 10, 15 und 20 nach Anpflanzung, bis zum Jahr 35 bei den heimischen Hölzern, unbefristet bei Waldeigentum.
Persönliche Beratung
+49 (0)7529.971 558-0
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