Ursprünglich bestand die natürliche Vegetation des Landes Paraguay zu über 80% aus Regenwäldern, die zusammen mit den Wäldern Brasiliens, Argentiniens und Uruguays die sogenannte „Mata Atlantica“ bildete.
Durch beständig zunehmenden Raubbau wurde im 20sten Jahrhundert jedoch der größte Teil dieser einzigartigen Waldflächen zerstört und in Acker- und Weideflächen umgewandelt. Heute hat Paraguay weniger als 10% natürliche Waldflächen und kaum menschengemachte Aufforstungen.
Zwar hat sich der Raubbau heute verlangsamt, ist aber immer noch nicht gestoppt. Bei einem Besuch in Deutschland im Januar 2011 sagte der paraguayische Vize-Agrarminister: „Jährlich werden in Paraguay rund 400.000 Hektar Wald zerstört. Die Waldfläche hat innerhalb von nur 50 Jahren um zwei Drittel abgenommen.“
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